Ina Raab kam nicht mit einer klassischen Bewerbung, sondern mit dem Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen. Ihre Geschichte zeigt, worauf es in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich ankommt: Haltung, Mut und Mitgestaltung in der Hospitality-Branche.
Andreas Dittlmann: Wie Bäume, persönliche Erfahrungen und unternehmerische Visionen meinen Weg und meine persönliche „Architektur der Gefühle“ prägen
Linkedin Facebook Instagram Youtube Whatsapp Threads Andreas Karl Dittlmann als Gründer und Geschäftsführer: Expertise in Tourismusberatung, Hotelberatung und Gastronomieberatung In unserer Blogreihe möchten wir Ihnen nach und nach die Menschen vorstellen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung den Erfolg unserer Gesellschaft mitgestalten. Den Auftakt macht unser Gründer und Geschäftsführer Andreas Dittlmann. Mehr über meine fachliche Arbeit, Qualifikationen und Projekte erfahren Sie auf meinem Profil als Hotelberater, Sachverständiger und systemischer Coach. Als Vordenker und Experte in der Tourismus-, Hotel- und Gastronomiebranche ist Andreas seit über 20 Jahren wegweisend in der Entwicklung von Erlebnisinnovationen. Mit seiner Philosophie der ‘Architektur der Gefühle’ schafft er einzigartige, nachhaltige Erlebnisse, die Menschen berühren und inspirieren. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über seinen außergewöhnlichen Werdegang und die Werte, die seine Arbeit prägen. Von Wurzeln und Wegen: Wie Bäume, Menschen und Erfahrungen meinen beruflichen Weg geprägt haben Mein Name ist Andreas Dittlmann, und meine Geschichte beginnt lange bevor ich selbst bewusst Teil davon wurde. Sie ist eng mit den Geschichten meiner Eltern verknüpft, die mich von klein auf auf ihre eigene Weise geprägt haben. Diese prägenden Erlebnisse spiegeln sich bis heute in meinem Handeln wider und sind ein zentraler Bestandteil meiner beruflichen Arbeit in der Tourismus-, Hotel- und Gastroberatung und der Entwicklung von Erlebnisinnovationen. Die Wurzeln: Prägungen durch meine Eltern Passau und die Nachkriegszeit: Theater, Gastronomie und Begegnungen Meine Mutter, geboren 1945, wuchs im Passau der Nachkriegszeit auf. Ihre Leidenschaft galt dem Theater, und sie hätte beinahe eine Karriere als professionelle Schauspielerin am Gärtnerplatztheater in München eingeschlagen. Doch das Leben nahm eine andere Wendung: Sie wurde mit meinem Bruder schwanger und musste den Schauspieltraum aufgeben. Stattdessen arbeitete sie als Chefsekretärin in der Löwenbrauerei AG in Passau. Durch ihre Rolle in der Brauerei hatte sie engen Kontakt zu wichtigen Persönlichkeiten der Wirtschaft, darunter der Aufsichtsratsvorsitzende der Löwenbrauerei, der gleichzeitig Chef der Münchener Rück war. Inmitten all dieser geschäftlichen Interaktionen gab es immer wieder auch persönliche Momente – wie etwa, wenn sie ihm bei den Aufsichtsratssitzungen seine Knöpfe an der Jacke annähen musste. Solche kleinen, aber bedeutsamen Anekdoten prägten nicht nur ihr berufliches Leben, sondern gaben mir als Kind auch einen Einblick in die enge Verflechtung von Wirtschaft und persönlicher Begegnung, die ich später in meiner eigenen Arbeit wiederfinden sollte. Diese beruflichen und persönlichen Verbindungen zeigten mir früh, wie eng Wirtschaft und menschliche Beziehungen miteinander verflochten sind – eine Lektion, die mich bis heute begleitet. Familienunternehmen seit 1530: Tradition, Verantwortung und Natur als Gegenwelt Mein Vater, geboren 1928, übernahm nach dem Krieg das Familiengeschäft, das seit 1530 bestand – ein traditionelles Schuhmacherhandwerk. Erst später wurde mir klar, dass Reisen ohne Schuhe nicht wirklich möglich ist. Es gibt für alle Reiseanlässe auch spezielle Schuhe: Wanderschuhe, welche für die Stadt, den Abend, den Strand, sportliche und elegante Schuhe… Doch seine wahre Leidenschaft galt dem Wald. Schon als Kind nahm er mich, Andreas Dittlmann, oft mit in die Natur, wo er mir die Bäume zeigte und erklärte, wie Wachstum unter verschiedenen Bedingungen funktioniert. Diese Liebe zur Natur und das tiefe Verständnis für die Bedürfnisse von Lebewesen begleiten mich bis heute und prägen meinen Umgang mit Projekten, insbesondere in meinem Arboretum und in der Philosophie der ‘Architektur der Gefühle’. Natur entdecken unterwegs zu Benchmarkbetrieben Nachdenken Die wichtigste Arbeit passiert im Kopf Privat unterwegs Stadterkundungen Wellness in den Bergen Strategieplanung vor Ort bei Kunden Sachverständiger Gutachter Pläne und Lösungen Der innere Konflikt und die ersten Schritte Früh spürte ich den Druck, in die Fußstapfen meines Vaters treten zu müssen. Doch ich, Andreas Dittlmann, wusste, dass ich meinen eigenen Weg finden wollte – einen, der die kreative Seite meiner Mutter und die Naturverbundenheit meines Vaters vereinen würde. 1996 begann ich eine Ausbildung in der BAVARIA, einem großen Kurhotel in Bayern. Diese kaufmännische Ausbildung legte den Grundstein für eine solide betriebswirtschaftliche Basis und führte mich in die Welt der Hospitality und Gastronomie ein. Gleichzeitig begann ich, meine eigenen Visionen zu entwickeln. Diese Zeit war für mich geprägt von inneren Konflikten: einerseits der Wunsch, den Erwartungen meines Vaters gerecht zu werden, andererseits die Sehnsucht, meinen eigenen Weg zu gehen. United Scene Group e.V.: Regionalentwicklung, Netzwerkaufbau und grenzüberschreitende Projekte 1996, einige Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs und meiner dadurch geweckten Neugierde nach dem unbekannten, neuen Nachbarn hinter der Grenze gründete ich den Regionalentwicklungsverband „United Scene Group e.V.“, der sich auf trilaterale Begegnungen zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich konzentrierte. Es war eine Zeit des Umbruchs in Europa, und ich wollte meinen Beitrag dazu leisten, Brücken zu bauen, die über Ländergrenzen hinausreichen. Menschen miteinander zu verbinden und Netzwerke zu schaffen – das wurde zu meiner Mission. Unterstützer und prägende Momente: Fürsprecher, Kooperationen und Wirkung in der Region Auf diesem Weg traf ich auf Menschen, die mich tief prägten. Rudolf Presl, der Seniorchef meines Ausbildungsbetriebs und damals Honorarkonsul für die Tschechische Republik, war einer dieser Unterstützer. Er nahm mich mit auf seine Reisen nach Tschechien und wir sprachen viel über meine Ideen, grenzüberschreitende Projekte und den Abbau von Barrieren. Ein weiterer wichtiger Fürsprecher in dieser Zeit war Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg, damals Intendant der Festspiele Europäische Wochen Passau. Ich habe ihn als jemanden erlebt, der mit ruhiger Autorität und echter kultureller Haltung hinschaut: nicht auf das Lauteste, sondern auf das Tragfähige. Für mich waren das mehr als freundliche Worte. Es war ein Signal von Vertrauen – und in Phasen, in denen man etwas aufbaut und noch nicht alles bewiesen ist, kann genau so ein Vertrauen Türen öffnen. Ich bin bis heute dankbar für diese Form der Unterstützung und für das Gefühl, mit meinen Ideen gesehen und ernst genommen worden zu sein. Menschen wie diese halfen mir dabei, die United Scene Group zu etwas Größerem zu machen. Sponsoren wie BMW, die Deutsche Telekom, der Kulturfonds Bayern, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Kulturstiftung des Bundes, e.on, der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, die Europäische Union mit der EUREGIO und viele mehr wurden zu wichtigen Partnern. Über 100 grenzüberschreitende Projekte wurden realisiert, darunter das Passauer Pfingst-Open Air, die Medientage waldART im Nationalpark Bayerischer Wald oder der Literaturwettbewerb
Warum einzigartige Erlebnisse so entscheidend für uns Menschen sind
Einzigartige Erlebnisse im Tourismus sind entscheidend für die langfristige Gästebindung und das Schaffen authentischer Geschichten. Unser methodischer Ansatz kombiniert dramaturgische Strukturen, eine klare Leitlinie und charakterstarke Höhepunkte, unterstützt durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse, um tiefgehende und nachhaltige Erlebnisse zu kreieren, die sowohl individuell als auch inklusiv sind.
innovationCAMP 2011
Mit dem innovationCAMP tourismus – sport – kultur haben wir kreative Köpfe, Netzwerker und Entscheider zusammengetrommelt um über innovative Erlebnisse und Tourismusprodukte der Zukunft nachzudenken. Die Idee ging auf: Vom 14.-16. Januar zog das Haus zur Wildnis im Urwaldgebiet Nationalpark Bayerischer Wald wie ein Magnet eine sehr interessante Teilnehmerschaft zu sich. Danke für das super Wochenende! Ein Rückblick ist hier zu finden.
Start der großen Studie zu erfolgreicher Vermarktung von Erlebnissen
Messen oder Werbeanzeigen, Groupon oder Google Adwords: Anbieter von touristischen Dienstleistungen haben nahezu unbegrenzte Auswahl zur Vermarktung ihrer Angebote und Dienstleistungen. Doch welche der Maßnahmen bringt den meisten Nutzen und steigert den Umsatz am besten? myobis, der Dienst für Anbieter von Erlebnissen, Dienstleistungen und touristischen Zusatzleistungen, sucht Antworten und führt gemeinsam mit touristik aktuell, einer der führenden Fachzeitschriften im Tourismus, und Inter Change Concept, Partner für Innovationen im Tourismus, eine Studie durch, um Licht ins Dunkel zu bringen. Die Onlinebefragung ist ab heute, 1. Februar 2011, unterwww.myobis.com/studien frei geschaltet. Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Befragung die Ergebnisse exklusiv vorab. Ob Rafting, Stadtführung, Kochkurs oder Wellnessanwendung: Bei Reisen und Tagesausflügen haben Urlauber in Deutschland eine große Auswahl zwischen den verschiedensten Erlebnissen und einer Vielzahl von Dienstleistungen. Doch obwohl die Zahl der Anbieter enorm ist, ist die Branche weitgehend unerforscht. Um den Branchenzusammenhalt zu fördern und gemeinsam voneinander zu lernen, ruft myobis nun die Anbieter dazu auf, anonym ihr Wissen zu teilen. Im Vordergrund stehen einzelne Fragen rund um die Themen Kundengewinnung, Vermarktungswege, Vertrieb und Werbemittel. Ziel der Studie ist, den Anbietern eine Hilfestellung zu bieten um mehr Tickets, Termine und Gutscheine zu verkaufen. Die Vermarktung von Erlebnissen bekommt immer mehr Relevanz Die Vielfältigkeit der Erlebnisanbieter im deutschsprachigen Raum ist beeindruckend, so Thomas Söhn, Managing Director der myobis GmbH. und dennoch haben alle die gleichen Herausforderungen, denen sie sich täglich stellen müssen. Wie kann ich mehr Kunden gewinnen? Welche sind die richtigen Vermarktungswege für meine Leistung? Wir wollen mit unserer Studie versuchen, die unterschiedlichen Ansätze zu durchleuchten und somit die Branche zu stärken. Teilnehmen kann ab sofort jeder Anbieter von Erlebnissen, Dienstleistungen oder touristischen Zusatzleistungen unter www.myobis.com/studien.