Künstliche Intelligenz (AI) im Tourismus, der Gastronomie und im Hotel. Was Betriebe über den AI Act der EU wissen müssen. Hinweis: Nach unserer Einschätzung fallen fast alle Hotels und Gastgeberbetriebe unter die Verordnung, da sie in irgendeiner Weise nach der Definition von künstlicher Intelligenz der Europäischen Union betroffen sind. Das ist bereits der Fall, sobald eine Hotelsoftware (PMS), ein Revenue Management Tool oder die Registrierkasse im Einsatz ist! Die Verabschiedung des EU AI Acts ist beschlossene Sache und damit rücken wichtige Fristen und Pflichten für Unternehmen näher. Die neuen Vorschriften zielen darauf ab, den Einsatz von KI-Systemen zu regulieren und dabei ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Sicherheit zu schaffen. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die Zeitplanung, die Anforderungen an KMU sowie die nächsten Schritte, die Sie in Ihrem Unternehmen beachten sollten. Wichtige Zeitpunkte: Was gilt ab wann? • 2. Februar 2025: Der Startschuss für die ersten Regelungen des AI Acts. An diesem Tag treten die Vorschriften zur KI-Kompetenz und zu Verboten bestimmter KI-Systeme in Kraft. Unternehmen müssen ab diesem Zeitpunkt sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter über ausreichende Kenntnisse im Umgang mit KI verfügen. • 2. August 2025: An diesem Datum betrifft die Verordnung alle GPAI-Modelle (General Purpose Artificial Intelligence). Unternehmen müssen die Risiken und die Compliance dieser Modelle genauer untersuchen, insbesondere wenn sie solche Modelle für ihre Geschäftszwecke nutzen. • 2. August 2026: Ab diesem Zeitpunkt gelten Transparenzpflichten und Strafen bei Nichtbeachtung. Dazu gehört beispielsweise das Einfügen eines “Wasserzeichens” in maschinenlesbaren Formaten, das deutlich macht, dass es sich um KI-generierte Inhalte handelt. Hier liegt die Verantwortung beim Anbieter. • 2. August 2027: Ab diesem Zeitpunkt wird die Konformität mit anderen Vorschriften, die für Hochrisiko-KI gelten, verpflichtend. Dies betrifft auch GPAI-Modelle, die vor dem 2. August 2025 in den Verkehr gebracht wurden. Schulungspflicht für Unternehmen Eine zentrale Neuerung des AI Acts ist die Verpflichtung zur Schulung von Mitarbeitern, um die sogenannte “AI-Literacy” zu gewährleisten. Ab dem 2. Februar 2025 sind Unternehmen und Betreiber von KI-Systemen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter ausreichend im Umgang mit KI zu schulen. Dies betrifft sowohl die Anbieter von KI-Systemen als auch die Unternehmen, die diese Systeme in ihrer betrieblichen Praxis einsetzen. • Wer ist betroffen? Alle Mitarbeiter, die mit der Nutzung oder dem Betrieb von KI-Systemen befasst sind, müssen ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz aufweisen. • Welche Maßnahmen sind zu ergreifen? Unternehmen müssen geeignete Schulungsmaßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter nach bestem Wissen und Gewissen sicherzustellen. Verantwortung der Betreiber Im AI-Act wird der Begriff des “Betreibers” genau definiert. Dieser ist jede Stelle, die ein KI-System in eigener Verantwortung einsetzt, es sei denn, das System wird im Rahmen einer persönlichen und nicht beruflichen Tätigkeit verwendet. Das bedeutet, dass Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, als Betreiber fungieren und daher die entsprechenden gesetzlichen Pflichten erfüllen müssen. Was sollten Betriebe jetzt tun? 1. Planung und Bestandsaufnahme: Identifizieren Sie Ihre bestehenden KI-Anwendungen und überprüfen Sie, ob diese den neuen Regularien entsprechen. 2. Schulungsmaßnahmen einleiten: Beginnen Sie frühzeitig mit der Schulung Ihrer Mitarbeiter, um die KI-Kompetenz in Ihrem Unternehmen sicherzustellen. 3. Compliance sicherstellen: Entwickeln Sie Strategien zur Einhaltung der Transparenzpflichten, insbesondere im Hinblick auf KI-generierte Inhalte. 4. Beratungsleistungen in Anspruch nehmen: Nutzen Sie professionelle Unterstützung, um sich auf die neuen Anforderungen optimal vorzubereiten. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Unser Angebot: Pflichtschulungen für Mitarbeiter Wir unterstützen Unternehmen dabei, die neuen Vorschriften des AI Acts erfolgreich umzusetzen. Unsere Schulungen vermitteln die notwendigen KI-Kompetenzen und bereiten Ihre Mitarbeiter auf die kommenden Herausforderungen vor. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihre Pflichtschulung „AI Literacy“ und sichern Sie sich einen erfolgreichen Start in die neue KI-Ära! Haben Sie Fragen zu den neuen KI-Regularien (AI Act) oder möchten Sie einen Termin für eine Schulung vereinbaren? Kontaktieren Sie uns gerne – wir stehen Ihnen mit unserer Expertise zur Seite.
AI Act: Die aktuelle Gesetzeslage und was auf das Gastgewerbe zukommt
Warum einzigartige Erlebnisse so entscheidend für uns Menschen sind – und unse
Einzigartige Erlebnisse im Tourismus sind entscheidend für die langfristige Gästebindung und das Schaffen authentischer Geschichten. Unser methodischer Ansatz kombiniert dramaturgische Strukturen, eine klare Leitlinie und charakterstarke Höhepunkte, unterstützt durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse, um tiefgehende und nachhaltige Erlebnisse zu kreieren, die sowohl individuell als auch inklusiv sind.
Meldepflicht in Deutschland: Was ändert sich beim Gästedaten erfassen und warum der Online-Check-In weiterhin wichtig bleibt
Gästedaten erfassen? Ab Januar 2025 tritt eine Änderung der Meldepflicht in Kraft, die für viele Hotels und Gastbetriebe in Deutschland erhebliche Auswirkungen haben wird. Doch was bedeutet diese Änderung konkret, und wie sollten Hotels darauf reagieren? Was ändert sich bei der Meldepflicht? Mit Beginn des Jahres 2025 entfällt die Meldepflicht zumindest teilweise in Deutschland. Konkret bedeutet dies, dass Gäste in einigen Fällen nicht mehr verpflichtet sind, ihre Daten schriftlich auf einem Meldezettel auszufüllen. Dies soll den Verwaltungsaufwand reduzieren und vor allem die Digitalisierung in der Hotelbranche weiter fördern. Warum weiterhin auf Online-Check-In setzen? Auch wenn die Meldepflicht ab Januar 2025 in einigen Bereichen wegfällt, gibt es dennoch gute Gründe, auf ein Online-Check-In-System zu setzen, welches an die Hotelsoftware (PMS) angeschlossen oder bereits integriert angeboten wird. Denn die gesammelten Daten sind nach wie vor entscheidend für den reibungslosen Betrieb und das Marketing eines Hotels. Hier sind einige Vorteile, die ein Online-Check-In-System bietet: Datenqualität und -verfügbarkeit: Selbst ohne gesetzliche Meldepflicht benötigen Hotels weiterhin wichtige Gästedaten, um ihre internen Prozesse effizient zu gestalten. Ein Online-Check-In ermöglicht es, korrekte und vollständige Informationen bereits vor der Ankunft zu erfassen. Das verbessert nicht nur die Gästekommunikation, sondern bietet auch wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten. Zeit- und Kostenersparnis: Der Online-Check-In spart sowohl dem Gast als auch dem Hotel wertvolle Zeit. Gäste können bereits im Vorfeld einchecken und ihre Daten eingeben, was den Check-In-Prozess bei der Ankunft beschleunigt. Für das Hotelpersonal bedeutet dies eine erhebliche Entlastung und eine Fokussierung auf wichtige Aufgaben wie Gästebetreuung. Besserer Kundenservice: Die gesammelten Daten ermöglichen es Hotels, den Aufenthalt der Gäste individueller und persönlicher zu gestalten. Präferenzen, besondere Wünsche oder sogar frühere Buchungen können direkt berücksichtigt werden. Rechtliche Sicherheit: Auch wenn die Meldepflicht in Teilen entfällt, ist es für Hotels nach wie vor wichtig, ihre eigenen Aufzeichnungen zu führen. Ein Online-Check-In-System ermöglicht es, alle notwendigen Daten digital und datenschutzkonform zu speichern. Fazit: Umstellung auf Online-Check-In lohnt sich weiterhin Die Änderung der Meldepflicht bedeutet nicht, dass Hotels auf die Erhebung von Gästedaten verzichten sollten. Im Gegenteil: Ein modernes Online-Check-In-System bietet zahlreiche Vorteile, die über die bloße Erfüllung gesetzlicher Pflichten hinausgehen. Es ist daher für jeden Hotelbetrieb empfehlenswert, sich auf die Digitalisierung einzulassen und weiterhin auf Online-Check-In-Systeme zu setzen. Kontaktieren Sie uns. Melden wer kommt Berge Bayern – Österreich Erlebnisorte brauchen eine Story Themenhotels Inszenierung oder lebendige Praxis
Szenarien und zwei Tore beim Hotelnachfolger-Stammtisch
Zum Hotelnachfolge-Stammtisch in München …lieferte gestern das Café Ruffini leckeren italienischen Wein und Mario Gomez die Tore im Gruppenspiel gegen Holland. Im Mittelpunkt stand jedoch die Frage, wie Szenarien eigentlich gemacht werden. Hier einige Punkte, die in der Runde gestern besonders wichtig waren: Die erste Phase der Szenario-Arbeit ist entscheidend. In der wird nämlich definiert, worum es geht und was das Ziel der Auseinandersetzung mit Zukunftsvarianten ist. Nur mit diesem Kompass kommt das Szenario-Team sicher durch den Dschungel von Varianten und Details. Meinungsverschiedenheiten im Szenario-Team machen es erst möglich, vielfältige Wege in die Zukunft wahrzunehmen. Andererseits: Wenn jeder nur auf der eigenen Meinung beharrt, kommt der Prozess ins Stocken. Da hilft nur gute Moderation und eventuell der Einsatz diskussions-freier Befragungsformulare. Ein Szenario ist in der Regel in einem Abstand von 10, 20 und mehr Jahren angesiedelt. Das ist für Entscheidungen mit Langfristwirkung einfach nötig. Auch bei mittelfristigen Fragen hilft ein großer Zeitabstand, sich mental von der Gegenwart zu lösen. Doch keine Sorge: Wenn die Szenarien fertig sind, stehen Gegenwart und unmittelbare Zukunft im Mittelpunkt. Denn dann erarbeitet das Team, welche Zwischenschritte in mögliche Zukünfte führen. Ein besonderes Dankeschön geht an die Stammtisch-BesucherInnen, die trotz Fußball-Europameisterschaft nach Neuhausen gekommen sind und ihre Erfahrungen geteilt haben! Mehr zum Thema: Eine Einführung in den Szenario-Prozess gab es auch beim tourism go green Camp 2011. Hier die Folien dazu. Occupy Tourism ist einer der aktuellen Trends, den wir besprochen haben. Hier eine Beschreibung.
Von Generation zu Generation im Hotel: „Zusammen schaffen wir Vielfalt und Geborgenheit für unsere Gäste“
Dieter und Gregor Kunzmann haben den Generationenübergang perfekt gemeistert. Der Junior leitet das gemeinsame Hotel, der Senior kann etwas mehr Freizeit genießen. Kurhotel war früher. Heute erstrahlt das Kunzmann´s nicht nur architektonisch in neuen Farben. Auch die beiden Hotelchefs, Vater und Sohn, machen das Haus interessant. Ein Gespräch über Vertrauen, Loslassen-Können und das Sowohl-als-Auch. Tritt der Sohn in die Fußstapfen des Vaters, geht das häufig schief. Mal ist es der falsche Zeitpunkt, mal sind die Fußstapfen zu groß. Wie ist es zusammen in einer Vater-Sohn-Konstellation ein Hotel zu führen? Prallen da nicht manchmal unterschiedliche Meinungen und Ansichten aufeinander? GREGOR KUNZMANN: Oh ja, aber ich denke, dass wir uns ganz gut zusammengerauft haben und erkannt haben, wo die Stärken des anderen liegen und diese auch nutzen. Ich bin sehr dankbar, meinen Vater als Unterstützung zu haben und auch wenn es nicht immer einfach ist, versuche ich auch aus seinen Erfahrungen zu lernen. DIETER KUNZMANN: Zu allererst bin ich sehr stolz, dass mein Sohn in meine Fußstapfen getreten ist und unseren langjährigen Familienbetrieb und die Tradition weiterführt. Trotz mancher unterschiedlichen Meinungen und Ansichten gibt es immer einen gemeinsamen Weg. Auch ich hatte damals vergleichbare Meinungsverschiedenheiten mit meinem Vater, an die ich mich in der letzten Zeit sehr oft erinnerte. (grinst) Was bereitet Ihnen an ihrer Arbeit in einem Hotel am meisten Freude? GREGOR KUNZMANN: Zu erleben wie das neue Kunzmann’s jeden Tag mehr zu meinem „Baby“ wird und zu sehen, welche Euphorie und positives Feedback von Seiten unserer Gäste und den Mitarbeitern zurückkommt. DIETER KUNZMANN: Die Vielzahl an neuen begeisterten Gästen und zu sehen wie auch unsere langjährigen Stammgäste die Veränderungen so positiv aufnehmen. Das erfordert Fingerspitzengefühl aber macht tatsächlich Freude. Worin bestanden die Hauptänderungen bei der Renovierung? GREGOR KUNZMANN: Hauptaugenmerk wurde auf die Komplettsanierung unserer damaligen Badeabteilung, hin zur 1.000 qm großen Wellness-Oase gelegt. Zudem die Renovierung eines Großteils der Gästezimmer und die Errichtung der neuen Suiten. Haben Sie bereits einen Lieblingsort oder Rückzugspunkt im Hotel gefunden? GREGOR KUNZMANN: Das Highlight bei jeder Hausführung ist natürlich unser neuer SPA-Bereich. Wenn ich allerdings mal wieder in mich gehe, dann findet man mich oft auf dem Dach des Hauses. Von dort aus kann man bei toller Aussicht mal wieder so richtig tief durchatmen und neue Energie schöpfen. Sie wollten nie Feuerwehrmann werden? Oder Arzt? Oder Rennfahrer? GREGOR KUNZMANN: Nein! Diese Frage hat sich mir tatsächlich nie gestellt. Irgendwie war immer klar, dass ich mal ins elterliche Geschäft einsteige. So wie es meinem Vater damals klar war. Erzähl mal, wie es bei dir war. DIETER KUNZMANN: Da gibt es viel zu erzählen. Nach Besuch der Handelsschule war ich zur Ausbildung an der Uni-Klinik in Würzburg und erlernte dort den Beruf des staatl. geprüften Masseurs und med. Bademeisters. Schon dort entwarf ich Pläne für ein neues größeres Kunzmann’s mit Hallenbad, großer med. Badeabteilung und neuen Zimmern. In den Jahren 1971/77/84/88 wurde immer wieder gebaut, umgebaut, renoviert und 2011 das aktuelle Kunzmann’s vollendet. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass mein Sohn Freude daran gefunden hat, Gastgeber zu sein. Wir haben ihn trotzdem erst einmal in größere Betriebe gehen lassen, damit er schauen kann, ob diese Art des Arbeitens auch wirklich etwas für ihn ist. Die Art abhängig beschäftigt zu sein, war aber nicht Ihr Ziel? GREGOR KUNZMANN: Nun ja, das hatte natürlich schon Vorzüge. Nach meiner Ausbildung zum Hotelkaufmann in Bad Kissingen war ich erst mal in einem kleinen Familienhotel in Spanien (Roses – Costa Brava). Nach einer Sommersaison an der Bar und im Restaurant, ging es von der Sonne in den Schnee, nach Oberstaufen und anschließend Bad Gastein. Hier arbeitete ich im Front-Office-Bereich, bevor ich anschließend ein Sales-Trainee im Maritim Hotel Frankfurt absolvierte. Nach diesem Trainee blieb ich dem Maritim noch für ein weiteres Jahr treu. Meinen Ausbilder und die Hotelmeisterprüfung machte ich im Anschluss in Bad Reichenhall auf der Steigenberger Hotelfachschule. Die letzten 3 ½ Jahre war ich in München. Hier durchlebte ich die bislang schönste Zeit in meiner beruflichen Laufbahn. Die Eröffnung des Rocco Forte The Charles Hotels. Nach zwei tollen Jahren als Sales Manager im The Charles und vielen spannenden Begegnungen nahm ich die Herausforderung einer weiteren Hoteleröffnung an. Das Design Hotel „Louis“ direkt am Viktualienmarkt. Hier war ich als Director of Sales für die beiden Hotels „Louis“ und „Cortiina“, sowie die weiteren Restaurationen der Kull & Weinzierl Gruppe verantwortlich. Aber ich wusste schon während dieser Zeit: Auf Dauer ist das Angestelltenverhältnis einfach nichts für mich. Im Februar 2011 kehrte ich zurück in meine Heimat. Ich wollte mit eigenem Geld arbeiten, die Verantwortung dafür übernehmen. Das reizte mich. Ich wollte selbständig sein. Und unabhängig. Kann man das nicht auch in solchen Unternehmen? GREGOR KUNZMANN: Bestimmt bis zu einem gewissen Grad. Wenn man die Hierarchien akzeptiert. Ich habe erlebt, wie schwierig es ist, kreativ zu arbeiten. Aber auch: Wie stur an Zielvorgaben festgehalten wird. Das war nichts für mich. Ich hatte eine Alternative in der Hinterhand. In Bad Bocklet ist alles besser? GREGOR KUNZMANN: Besser ist die Welt auch hier nicht automatisch. Aber ich habe mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kann auf die Wünsche meiner Gäste sofort eingehen. Der Ort ist überschaubar und mich trägt unsere Philosophie des Sowohl-Als-Auch. 85 Jahre Kunzmann? Gibt es Dinge, die immer gleich geblieben sind? GREGOR KUNZMANN: Ich glaube schon, dass wir eine herzliche und familiäre Atmosphäre in unserem Haus schaffen. Unsere Mitarbeiter strahlen das täglich aus – und wir hoffentlich auch. (lacht) Was macht in Ihren Augen das Kunzmann’s zu etwas besonderem? DIETER KUNZMANN: Unsere traumhafte Lage am Fuße der Rhön mit einem wunderbaren Blick auf die weitläufigen Saaleauen. Das prägt sicherlich auch unsere Atmosphäre, von der Gregor schon erzählt hat. Daneben ist es unsere Philosophie des Sowohl-Als-Auch. Menschen sind unterschiedlich. Wenn Sie mich fragen, ist der Mensch gut oder schlecht, dann würde ich auch erst einmal sagen, der Mensch ist gut. Allerdings wird es einfach schwer gemacht, daran zu glauben. Nehmen Sie die Politik. Es wird gelogen, was das Zeug hält. Andererseits wird erwartet,
innovationCAMP 2011
Mit dem innovationCAMP tourismus – sport – kultur haben wir kreative Köpfe, Netzwerker und Entscheider zusammengetrommelt um über innovative Erlebnisse und Tourismusprodukte der Zukunft nachzudenken. Die Idee ging auf: Vom 14.-16. Januar zog das Haus zur Wildnis im Urwaldgebiet Nationalpark Bayerischer Wald wie ein Magnet eine sehr interessante Teilnehmerschaft zu sich. Danke für das super Wochenende! Ein Rückblick ist hier zu finden.


