2025 war ein Jahr mit starker Nachfrage, aber spürbarem Kosten- und Prozessdruck. 2026 wird operativ: Steuerlogik, Personalkosten, Digitalisierung, IT-Sicherheit und Direktvertrieb entscheiden schneller über Marge als „noch mehr Marketing“. Hier ist dein Jahreswechsel-Plan für DACH – kompakt, umsetzbar, mit Prioritäten.
Hospitality Reset 2026: 12 Sofortmaßnahmen für Hotels & Gastgeber in DACH (Rückblick 2025 + Ausblick 2026)
Mehrwertsteuersenkung Gastronomie in Deutschland beschlossen: Was 7 % wirklich bedeuten
Die 7 % sind zurück – aber was heißt das konkret für die Praxis?
Viele Familienhotels, Wirtshäuser und Restaurants können nach Jahren von Pandemie, Kostenexplosion und Zinsanstieg erstmals wieder etwas durchatmen. Gleichzeitig steht jede Unternehmerfamilie jetzt vor der Frage: Nutze ich den Effekt für Preiskampf – oder für Entschuldung, bessere Löhne, Fachkräftebindung und gezielte Investitionen?
Im neuen Artikel beleuchten wir, was die dauerhafte Mehrwertsteuersenkung betriebswirtschaftlich wirklich bedeutet, welche Chance sie für Familienbetriebe eröffnet – und welche Verantwortung jetzt auch bei Politik und Branche liegt.
Zum Beitrag:
https://changing-hospitality.com
Hashtags:
#7Prozent #Mehrwertsteuer #Gastronomie #Hotellerie #Familienhotels #Gastgeber #Tourismus #Hospitality #Fachkräfte #Unternehmerfamilien #Kostenexplosion #Zinslast #Gastroberatung #Hotelberatung #ChangingHospitality
Gastgeber Coaching und die Architektur der Gefühle: Warum Beziehungen im Team und zu Gästen der wichtigste Schlüssel ist
Die dauerhafte Rückkehr zu 7 % Mehrwertsteuer auf Speisen ist mehr als eine symbolische Entlastung für die Gastronomie – sie entscheidet darüber, ob Familienhotels, Wirtshäuser und Restaurants nach Jahren der Krisen endlich wieder Luft zum Atmen haben. Im Beitrag zeigen wir, wie Betriebe den neuen Spielraum klug nutzen können: für Schuldenabbau und Zinslast, für Fachkräftebindung und bessere Löhne, für Investitionen in Qualität und Digitalisierung – statt für kurzfristige Rabatte.
Nachfolge & Betriebsübergabe für Hoteliers, Gastronomen und Erlebnisanbieter: Strategie, Recht & Steuern, Psychologie
Hotelnachfolge ist mehr als ein Notartermin – sie ist ein Übergang von Leben, Verantwortung und Geschichte in neue Hände. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Strategie, Rechtsform und Finanzierung mit Familie, Bindungsmustern und unausgesprochenen Erwartungen zusammenwirken. Wir verbinden betriebswirtschaftliche Klarheit mit einem Blick auf das, was dazwischen liegt: Gefühle, Rollen, Loyalität. So wird aus einer Betriebsübergabe eine Nachfolge, die für Haus, Familie, Team und Gäste tragfähig ist.
Canary Wharf 1995: Der Moment in den Docks mit Michael Jordan, der Hotel & Transformation für mich zum Gesamtkunstwerk machte
Unser Geschäftsführer Andreas Dittlmann berichtet in diesem Beitrag von einem prägenden Moment seiner Jugend: einer Reise nach London im Jahr 1995, die seine Sicht auf Hotellerie, Architektur und Transformation grundlegend veränderte. Hotel und Transformation ist für mich hier eins geworden: London 1995 und meine erste Begegnung mit Hotel & Transformation Als ich vor dreißig Jahren im Jahr 1995 zum ersten Mal nach London reiste, erwartete ich das alte, klassische Bild der Stadt: die viktorianischen Fassaden der City, die Theaterwelt des West End, ein London voller Geschichte und Tradition. Doch mein prägendstes Erlebnis lag weit entfernt von dieser Postkartenästhetik. Es fand in Canary Wharf statt, einem Stadtteil, der gerade erst begann, sich neu zu erfinden – und der meine eigene berufliche Richtung nachhaltig beeinflussen sollte. Schon damals wurde mir klar, wie eng Hotel und Transformation zusammengehören – und wie sehr dieser Moment meine spätere berufliche Laufbahn prägen würde. Die raue Vergangenheit der Docklands: Vom Elend zur Vision Was ich damals als Teenager nicht wusste: Genau dieser Ort hatte eine dramatische Vergangenheit. Um die Jahrhundertwende, zwischen 1890 und 1900, galten die Docklands als eines der härtesten und ärmsten Viertel Londons. Die Docks waren ein raues Arbeitergebiet, berüchtigt für extreme Armut, Kriminalität, Überfüllung und gefährliche Arbeitsbedingungen. Hier entluden Dockarbeiter Schiffe aus aller Welt, oft unter katastrophalen Bedingungen. Das East End war Synonym für Elend – Charles Dickens, Jack London und zahlreiche Sozialreportagen machten es europaweit bekannt. Es war der Gegenpol zu allem, was London an Reichtum und Glanz zu bieten hatte – ein früher Kontrast, der später für meine Sicht auf Hotel & Transformation bedeutsam werden sollte. Die radikale Neuerfindung der Docklands: Stadtentwicklung als Blaupause für Transformation Ein Jahrhundert später war genau dieser Ort der Schauplatz einer der radikalsten Stadttransformationen Europas. Die Docks wurden geschlossen, die Hafenindustrie wanderte ab, und plötzlich war hier eine gigantische Brachfläche – ein Niemandsland inmitten einer Weltmetropole. Genau daraus entstand die Idee, ein zweites Finanzzentrum zu errichten: modern, global, vertikal, international. Ein London der Zukunft – und ein frühes Sinnbild von Hotel und Transformation im urbanen Maßstab. Das International Hotel: Architektur der Zukunft als Vorbote meiner eigenen beruflichen Transformation In diesem Umbruch war das International Hotel London ein städtebauliches Ankerprojekt. Ein moderner Neubau direkt am Wasser, eröffnet 1992, ein Zeichen der neuen Zeit. Hohe Glasflächen, ein großzügiger Eingangsbereich, breite Vorfahrt für Busse und ein Blick über die alten Hafenbecken, die gerade in eine moderne Stadtlandschaft verwandelt wurden. Baustellen dominierten: Kräne, Rohbauten, Stahlgerüste, provisorische Straßen. Ein Kind nimmt solche Bilder intensiver wahr: die Geräusche, das Licht, die Weite, den Geruch von Beton und Wasser. Für mich wirkte alles futuristisch, beinahe amerikanisch – und völlig anders als das traditionelle London. Rückblickend war dies meine erste echte Begegnung mit Hotel und Transformation im architektonischen Sinn. Michael Jordan im selben Hotel: Warum dieser Moment Hotel & Transformation persönlich verband Mitten in dieser Kulisse erlebte ich einen Moment, der sich in mein Gedächtnis einbrannte: Michael Jordan war zeitgleich im Hotel. Dass ein globaler Superstar genau hier wohnte, machte das Gebäude für mich sofort bedeutungsvoll – fast magisch. Heute lässt sich gut erklären, warum er ausgerechnet hier abgestiegen ist: Canary Wharf war zu dieser Zeit der sichtbarste Knotenpunkt amerikanischer Präsenz in London. Banken wie Morgan Stanley, Citibank, American Express und Bank of America prägten die Skyline. Die Docklands wurden zum physischen Ausdruck amerikanischer Unternehmens-, Lifestyle- und Entertainmentkultur – ein transatlantischer Außenposten. Genau in dieser Verbindung aus Wirtschaft, Sport, Marketing und Infrastruktur liegt für mich die tiefe Verbindung zwischen Hotel und Transformation. Warum amerikanische Sportikonen in Canary Wharf wohnten In dieser Phase begannen Sportmarketing, Sponsoring, Entertainment und Wirtschaft sich neu zu vernetzen – besonders mit US-Sportarten. Wenn internationale Sportikonen in London waren – Basketballstars, Football-Legenden, Showgrößen – wurden sie bevorzugt dort untergebracht, wo ihre amerikanischen Partner saßen: in Canary Wharf. Das International Hotel London war dafür ideal: moderne Infrastruktur große Zimmer internationale Standards Diskretion breite Zufahrten für Team-Shuttles Möglichkeit, ganze Etagen zu reservieren Für amerikanische Athleten war es ein vertrautes Terrain. Für mich wurde dieser Ort zur ersten bewussten Schnittstelle von Hotel und Transformation – von globalen Bewegungen, Emotionen und Architektur. Die Erkenntnis: Hotellerie ist Bühne, Identität und Transformation zugleich Dass ich 1995 genau an diesem Ort stand – einem der damals modernsten Stadtexperimente Europas, in einem Hotel mit einem globalen Superstar – hat in mir etwas ausgelöst. Es war die Erkenntnis, dass Hotellerie mehr ist als Unterkunft. Sie ist Ausdruck von Zeitgeist, Weltläufigkeit, Architektur, Atmosphäre und Identität. Hotellerie und Transformation ist EINS. Sie ist Bühne. Sie ist Bewegung. Sie ist Resonanz. Diese Einsicht wurde zum Kern meiner eigenen beruflichen Identität – und zum Ausgangspunkt dafür, dass Hotel und Transformation bis heute untrennbar für mich zusammengehören. Warum Hotel und Transformation untrennbar zusammengehören Hotels sind Orte, an denen Menschen ankommen – oft weit entfernt von ihrem Alltag, ihren Routinen, ihren gewohnten Räumen. Ein Hotel ist deshalb immer doppelt: Es ist Schutzraum und Sprungbrett zugleich. Auf der einen Seite bietet es Geborgenheit, Struktur, Orientierung. Es ist vertraut, selbst wenn es fremd ist. Ein gutes Hotel schafft einen Ankerpunkt in einer Umgebung, die für Gäste neu oder ungewohnt sein kann. Doch gleichzeitig beginnt genau dort die Veränderung: Sobald ein Gast die Hoteltüre verlässt, begegnet er Eindrücken, Kulturen, Atmosphären, Wegen und Ideen, die er vorher nicht kannte. Jede dieser Begegnungen kehrt mit ihm ins Gebäude zurück. Menschen bringen das Erlebte in ihre Gedanken, Gespräche, Stimmungen und Erwartungen – und Hotels reagieren darauf. Darum ist Hotel und Transformation immer ein Dialog zwischen Innen und Außen, zwischen Architektur und Erlebnis, zwischen dem, was ein Raum vorgibt, und dem, was ein Mensch darin neu entdeckt. Hotels transformieren ihre Gäste – und Gäste transformieren Hotels. Sie verändern Stimmungen, Abläufe, Angebote, Designs, Zielgruppen und nicht zuletzt die Haltung eines Hauses. Genau darin liegt der Kern der Hotellerie: Sie ist nicht statisch. Sie bewegt sich, weil Menschen sich bewegen. Diese Wechselwirkung macht Hotels zu Resonanzräumen. Und sie ist der Grund, warum Hotel & Transformation für mich zu einer Einheit geworden ist – damals in den Londoner Docklands,
Wie Susanne Volz aus Strategien Wirkung macht – Finanzexpertin, Prozessdenkerin, Mitgründerin
Susanne Volz – Struktur schaffen, wo andere nur Fördertöpfe sehen
Fördermittelberatung ist für Susanne Volz keine Excel-Disziplin, sondern strategische Entwicklung. Mit Erfahrung aus EU-Kontrollbehörden, Prüfstellen und Unternehmensberatung begleitet sie heute Projekte im Tourismus, in der Hotellerie und im öffentlichen Sektor – von der Idee bis zur Umsetzung.
Als Mitgründerin von Dittlmann & Partner und Leiterin unseres Basler Standorts bringt sie Klarheit in Prozesse, Tiefe in Strategien und Vertrauen in Zahlen. Und genau das macht sie so wertvoll.
Wie Thomas Kuhnt Räume lebendig macht – Planer & Entwickler, Möglichmacher, Familienmensch
Thomas Kuhnt – Räume verstehen, bevor man sie gestaltet
Was macht einen guten Stadtplaner aus? Fachwissen, sicher. Erfahrung – unbedingt. Aber was Thomas Kuhnt wirklich auszeichnet, ist etwas anderes: Er verbindet Planung mit Haltung. Als Familienmensch, Outdoor-Liebhaber und Partner bei Dittlmann & Partner gestaltet er nicht nur touristische Destinationen und öffentliche Räume – er versteht sie.
Ob Stadtquartier oder Wanderweg, ob Besucherlenkung oder Regionalstrategie: Für Thomas beginnt gute Planung nicht am Reißbrett, sondern im echten Leben. Und genau das macht seine Projekte so wirksam.
Motivierte Mitarbeiter in der Hospitality – Ina Raabs Träume zeigten den Weg
Ina Raab kam nicht mit einer klassischen Bewerbung, sondern mit dem Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen. Ihre Geschichte zeigt, worauf es in Zeiten von Fachkräftemangel wirklich ankommt: Haltung, Mut und Mitgestaltung in der Hospitality-Branche.
Andreas Dittlmann: Wie Bäume, persönliche Erfahrungen und unternehmerische Visionen meinen Weg und meine persönliche „Architektur der Gefühle“ prägen
Linkedin Facebook Instagram Youtube Whatsapp Threads Andreas Dittlmann als Gründer und Geschäftsführer: Expertise in Tourismusberatung, Hotelberatung und Gastronomieberatung In unserer Blogreihe möchten wir Ihnen nach und nach die Menschen vorstellen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung den Erfolg unserer Gesellschaft mitgestalten. Den Auftakt macht unser Gründer und Geschäftsführer Andreas Dittlmann. Als Vordenker und Experte in der Tourismus-, Hotel- und Gastronomiebranche ist Andreas seit über 20 Jahren wegweisend in der Entwicklung von Erlebnisinnovationen. Mit seiner Philosophie der ‘Architektur der Gefühle’ schafft er einzigartige, nachhaltige Erlebnisse, die Menschen berühren und inspirieren. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über seinen außergewöhnlichen Werdegang und die Werte, die seine Arbeit prägen. Von Wurzeln und Wegen: Wie Bäume, Menschen und Erfahrungen meinen beruflichen Weg geprägt haben Mein Name ist Andreas Dittlmann, und meine Geschichte beginnt lange bevor ich selbst bewusst Teil davon wurde. Sie ist eng mit den Geschichten meiner Eltern verknüpft, die mich von klein auf auf ihre eigene Weise geprägt haben. Diese prägenden Erlebnisse spiegeln sich bis heute in meinem Handeln wider und sind ein zentraler Bestandteil meiner beruflichen Arbeit in der Tourismus-, Hotel- und Gastroberatung und der Entwicklung von Erlebnisinnovationen. Die Wurzeln: Prägungen durch meine Eltern Passau und die Nachkriegszeit: Theater, Gastronomie und Begegnungen Meine Mutter, geboren 1945, wuchs im Passau der Nachkriegszeit auf. Ihre Leidenschaft galt dem Theater, und sie hätte beinahe eine Karriere als professionelle Schauspielerin am Gärtnerplatztheater in München eingeschlagen. Doch das Leben nahm eine andere Wendung: Sie wurde mit meinem Bruder schwanger und musste den Schauspieltraum aufgeben. Stattdessen arbeitete sie als Chefsekretärin in der Löwenbrauerei AG in Passau. Durch ihre Rolle in der Brauerei hatte sie engen Kontakt zu wichtigen Persönlichkeiten der Wirtschaft, darunter der Aufsichtsratsvorsitzende der Löwenbrauerei, der gleichzeitig Chef der Münchener Rück war. Inmitten all dieser geschäftlichen Interaktionen gab es immer wieder auch persönliche Momente – wie etwa, wenn sie ihm bei den Aufsichtsratssitzungen seine Knöpfe an der Jacke annähen musste. Solche kleinen, aber bedeutsamen Anekdoten prägten nicht nur ihr berufliches Leben, sondern gaben mir als Kind auch einen Einblick in die enge Verflechtung von Wirtschaft und persönlicher Begegnung, die ich später in meiner eigenen Arbeit wiederfinden sollte. Diese beruflichen und persönlichen Verbindungen zeigten mir früh, wie eng Wirtschaft und menschliche Beziehungen miteinander verflochten sind – eine Lektion, die mich bis heute begleitet. Familienunternehmen seit 1530: Tradition, Verantwortung und Natur als Gegenwelt Mein Vater, geboren 1928, übernahm nach dem Krieg das Familiengeschäft, das seit 1530 bestand – ein traditionelles Schuhmacherhandwerk. Erst später wurde mir klar, dass Reisen ohne Schuhe nicht wirklich möglich ist. Es gibt für alle Reiseanlässe auch spezielle Schuhe: Wanderschuhe, welche für die Stadt, den Abend, den Strand, sportliche und elegante Schuhe… Doch seine wahre Leidenschaft galt dem Wald. Schon als Kind nahm er mich, Andreas Dittlmann, oft mit in die Natur, wo er mir die Bäume zeigte und erklärte, wie Wachstum unter verschiedenen Bedingungen funktioniert. Diese Liebe zur Natur und das tiefe Verständnis für die Bedürfnisse von Lebewesen begleiten mich bis heute und prägen meinen Umgang mit Projekten, insbesondere in meinem Arboretum und in der Philosophie der ‘Architektur der Gefühle’. Natur entdecken unterwegs zu Benchmarkbetrieben Nachdenken Die wichtigste Arbeit passiert im Kopf Privat unterwegs Stadterkundungen Wellness in den Bergen Strategieplanung vor Ort bei Kunden Sachverständiger Gutachter Pläne und Lösungen Der innere Konflikt und die ersten Schritte Früh spürte ich den Druck, in die Fußstapfen meines Vaters treten zu müssen. Doch ich, Andreas Dittlmann, wusste, dass ich meinen eigenen Weg finden wollte – einen, der die kreative Seite meiner Mutter und die Naturverbundenheit meines Vaters vereinen würde. 1996 begann ich eine Ausbildung in der BAVARIA, einem großen Kurhotel in Bayern. Diese kaufmännische Ausbildung legte den Grundstein für eine solide betriebswirtschaftliche Basis und führte mich in die Welt der Hospitality und Gastronomie ein. Gleichzeitig begann ich, meine eigenen Visionen zu entwickeln. Diese Zeit war für mich geprägt von inneren Konflikten: einerseits der Wunsch, den Erwartungen meines Vaters gerecht zu werden, andererseits die Sehnsucht, meinen eigenen Weg zu gehen. United Scene Group e.V.: Regionalentwicklung, Netzwerkaufbau und grenzüberschreitende Projekte 1996, einige Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs und meiner dadurch geweckten Neugierde nach dem unbekannten, neuen Nachbarn hinter der Grenze gründete ich den Regionalentwicklungsverband „United Scene Group e.V.“, der sich auf trilaterale Begegnungen zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich konzentrierte. Es war eine Zeit des Umbruchs in Europa, und ich wollte meinen Beitrag dazu leisten, Brücken zu bauen, die über Ländergrenzen hinausreichen. Menschen miteinander zu verbinden und Netzwerke zu schaffen – das wurde zu meiner Mission. Unterstützer und prägende Momente: Fürsprecher, Kooperationen und Wirkung in der Region Auf diesem Weg traf ich auf Menschen, die mich tief prägten. Rudolf Presl, der Seniorchef meines Ausbildungsbetriebs und damals Honorarkonsul für die Tschechische Republik, war einer dieser Unterstützer. Er nahm mich mit auf seine Reisen nach Tschechien und wir sprachen viel über meine Ideen, grenzüberschreitende Projekte und den Abbau von Barrieren. Ein weiterer wichtiger Fürsprecher in dieser Zeit war Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg, damals Intendant der Festspiele Europäische Wochen Passau. Ich habe ihn als jemanden erlebt, der mit ruhiger Autorität und echter kultureller Haltung hinschaut: nicht auf das Lauteste, sondern auf das Tragfähige. Für mich waren das mehr als freundliche Worte. Es war ein Signal von Vertrauen – und in Phasen, in denen man etwas aufbaut und noch nicht alles bewiesen ist, kann genau so ein Vertrauen Türen öffnen. Ich bin bis heute dankbar für diese Form der Unterstützung und für das Gefühl, mit meinen Ideen gesehen und ernst genommen worden zu sein. Menschen wie diese halfen mir dabei, die United Scene Group zu etwas Größerem zu machen. Sponsoren wie BMW, die Deutsche Telekom, der Kulturfonds Bayern, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Kulturstiftung des Bundes, e.on, der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, die Europäische Union mit der EUREGIO und viele mehr wurden zu wichtigen Partnern. Über 100 grenzüberschreitende Projekte wurden realisiert, darunter das Passauer Pfingst-Open Air, die Medientage waldART im Nationalpark Bayerischer Wald oder der Literaturwettbewerb „dílna slov“. Für diese Bemühungen wurde ich mit dem Bayerischen Verdienstpreis für grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausgezeichnet. Trotz all dieser Erfolge spürte ich
Warum einzigartige Erlebnisse so entscheidend für uns Menschen sind – und unse
Einzigartige Erlebnisse im Tourismus sind entscheidend für die langfristige Gästebindung und das Schaffen authentischer Geschichten. Unser methodischer Ansatz kombiniert dramaturgische Strukturen, eine klare Leitlinie und charakterstarke Höhepunkte, unterstützt durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse, um tiefgehende und nachhaltige Erlebnisse zu kreieren, die sowohl individuell als auch inklusiv sind.











