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Wenn Liquidität knapp wird, Covenants reißen oder Finanzierungspartner belastbare Nachweise verlangen, reicht „Optimismus“ nicht mehr. In solchen Situationen schafft ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 (Institut der Wirtschaftsprüfer) den strukturierten Rahmen, um Sanierungsfähigkeit fachlich sauber nachzuweisen und Entscheidungen belastbar vorzubereiten. Es verbindet Ursachenanalyse und Unternehmens-/Marktlogik mit einer integrierten Planung (GuV, Bilanz, Liquidität) sowie einem umsetzungsorientierten Maßnahmenprogramm – inklusive Prioritäten, Zeitlogik, Verantwortlichkeiten und messbarer Effekte. Ziel ist nicht „ein schönes Papier“, sondern ein prüffähiger, nachvollziehbarer Sanierungsfahrplan, der Banken, Gesellschaftern und Investoren eine belastbare Grundlage gibt.
Ein IDW-S6-Gutachten wird typischerweise dann relevant, wenn Banken, Investoren oder Gesellschafter eine belastbare Grundlage benötigen, um über Prolongationen, Stundungen, zusätzliche Linien, Covenant-Anpassungen, frisches Kapital oder Sicherheiten zu entscheiden.
Häufige Auslöser sind anhaltende Verluste, spürbare Liquiditätsengpässe, steigende Fixkosten bei sinkender Auslastung, ein nicht mehr tragfähiger Kostenapparat, operative Schwächen in Führung und Prozessen, Investitionsstau oder eine Repositionierung, die ohne klaren Finanzierungs- und Umsetzungsrahmen nicht darstellbar ist. Sinnvoll ist der S6-Rahmen auch präventiv, wenn frühzeitig Klarheit geschaffen werden soll, bevor Eskalationsstufen bei Finanzierungspartnern greifen.
Das Ziel ist nicht „ein schönes Papier“, sondern die gemeinsame Erarbeitung eines Auswegs und eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für Dritte. Ein IDW S6 zeigt:
• warum die Krise entstanden ist (Ursachen, nicht Symptome),
• ob das Unternehmen sanierungsfähig ist (und unter welchen Voraussetzungen),
• welche Maßnahmen notwendig sind, um Rentabilität und Liquidität wiederherzustellen,
• wie sich das in einer integrierten Planung (GuV, Liquidität, Bilanz) abbildet,
• welche Risiken bestehen und wie robust die Planung gegenüber Abweichungen ist.
In Hotelbetrieben liegen die wirklichen Hebel meist nicht in „Kleinkram“, sondern in wenigen, großen Treibern. Deshalb konzentrieren wir uns auf die Bereiche, die die Ergebnis- und Liquiditätskurve schnell und nachhaltig drehen können:
Preis-/Yield-Logik, Segmentmix, Direktvertrieb vs. Abhängigkeit von OTAs, Provisionsstruktur, Ratenparität, Vertriebskanäle, Buchungsfenster, Packages und Upselling. Ziel ist: RevPAR-Qualität und Deckungsbeitrag pro Segment verbessern – nicht nur „mehr Umsatz“.
Personalproduktivität (Dienstpläne, Qualifikationsmix, Saisonlogik), Wareneinsatz, Energie, Instandhaltung, Fremdleistungen, Overhead. Ziel ist: Kosten nicht pauschal drücken, sondern strukturell entkoppeln – damit das Ergebnis bei Schwankungen stabil bleibt.
Pacht-/Mietlogik, Darlehensstruktur, Tilgungsprofile, Zinslast, Covenant-Themen, Sicherheitenlogik. Ziel ist: Kapitaldienstfähigkeit herstellen und Finanzierung wieder plausibilisieren.
Welche Investitionen sind zwingend, welche bringen messbare Rendite, welche sind „nice to have“? Ziel ist: Capex priorisieren, Cash schützen und dennoch die Marktattraktivität sichern.
Krisen sind in Hotels oft auch Umsetzungsprobleme. Daher: klare Verantwortlichkeiten, KPI-System, Rhythmus aus Maßnahmencontrolling, Reporting und Entscheidungslogik.
Ein belastbares S6-Paket besteht nicht aus Text, sondern aus Struktur, Zahlen und Umsetzungslogik. Typischer Output:
Ausgangslage und Krisenursachenanalyse
Markt- und Unternehmensanalyse (hoteltypische Treiber)
Sanierungsleitbild / Zielbild (Positionierung, Geschäftsmodell)
Maßnahmenprogramm (Priorisierung, Timing, Verantwortliche, Kosten/Nutzen)
Integrierte Planung (GuV, Liquidität, Bilanz) inkl. Szenarien
Fortführungsprognose/Planzusammenhang, soweit erforderlich
Plausibilisierung der Annahmen und Sensitivitäten
Umsetzungs- und Controllinglogik (damit Banken sehen: „das kann funktionieren“)
Ein Sachverständigengutachten ist primär neutral bewertend oder plausibilisierend (z. B. Unternehmensbewertung, Investitionsplausi, Leistungsfähigkeit). Ein IDW S6 ist dagegen ein Sanierungsrahmen mit klarer Stakeholder-Logik: Krise analysieren, Sanierungsfähigkeit nachweisen, Maßnahmen programmieren, integrierte Planung und Umsetzungsfähigkeit dokumentieren. Wenn du kein Bankenthema und keinen Krisen-/Restrukturierungskontext hast, ist häufig das Sachverständigengutachten der schlankere und passendere Weg.
Erstgespräch und Zielklärung (Empfängerkreis, Druckpunkte, Zeithorizont)
Datenraum und Schnell-Analyse (BWA, SuSa, GuV, Belegung/Rate, Kostenstruktur, Verträge)
Ursachenanalyse und Sanierungsleitbild (was muss sich wirklich ändern?)
Maßnahmenprogramm inkl. monetärer Wirkung und Umsetzungskosten
Integrierte Planung und Szenarien (Base/Downside, Liquidität als Leitgröße)
Ergebnisdokumentation und Stakeholder-Begleitung (Bankengespräch, Investorengespräch)
Wenn Sie gerade mit Bank, Liquidität oder Gesellschaftern unter Druck stehen, brauchen Sie schnell Klarheit: Ist ein IDW S6 erforderlich – und wie muss es aufgebaut sein, damit es akzeptiert wird? Lassen Sie uns das im Erstgespräch klären. Danach bekommen Sie eine klare Einschätzung, welches Vorgehen sinnvoll ist und welche Unterlagen wir wirklich brauchen.
Wenn Sie kein Krisen-/Bankenthema haben, sondern eine neutrale Bewertung benötigen, sehen Sie unsere Seite Sachverständigengutachten für Hotels.

Eine gründliche Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Lage, der betrieblichen Strukturen und der Krisenfaktoren.

Wir erarbeiten konkrete Maßnahmen, die zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens beitragen.

Unsere Experten erstellen detaillierte Planungen zur Liquiditätssicherung und zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage. Wir bewerten die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen und geben eine realistische Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
IDW S6 ist strukturierte, dokumentierte Sanierungslogik inkl. integrierter Planung und Stakeholder-Fokus; Beratung ist häufig breiter und weniger standardisiert dokumentiert.
Abhängig von Datenlage und Komplexität; mit sauberer Unterlagenbasis deutlich schneller (ca. 6 Monate), bei hoher Komplexität entsprechend länger (ca. 8-10 Monate)
BWA, SuSa, betriebliche Kennzahlen, Belegung/ADR/RevPAR, Kostenstruktur, Verträge (Pacht, Darlehen), Liquiditätsstatus, CAPEX, Forecast.
Ja, genau dort ist die Klarheit und Bankenfähigkeit oft entscheidend, wenn Finanzierung/Restrukturierung ansteht.
Ja, inklusive Stakeholder-Readout und Vorbereitung der Argumentationslogik.
S11 fokussiert die Fortführung; S6 fokussiert Sanierungsfähigkeit und Maßnahmenlogik. Häufig sind beide Themen eng gekoppelt.
Es hängt an Umfang, Datenlage, Stakeholderzahl und Tiefe der Planung. Zwischen 15 TEUR – 30 TEUR. Nach Erstgespräch ist eine belastbare Einordnung möglich.
Nach Unterlagencheck und Kick-off ist ein schneller Einstieg möglich; Geschwindigkeit hängt primär von Datenverfügbarkeit ab.
Machen Sie Ihren Online Check-in, um Ihre Zusammenarbeit mit uns zu starten!
In nur wenigen Schritten können Sie uns Ihre Bedürfnisse mitteilen, und wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, die optimal auf Ihr Unternehmen abgestimmt sind. Lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich durchstarten!
Viele unserer Leistungen sind förderfähig.
BAFA-Beratung: 50 – 70 % unseres Honorars werden übernommen. Bei einem INQA-Coaching 80 %.
5.0Bestbewerteter Service 2026verifiziert von: TrustindexTrustindex überprüft, ob das Unternehmen auf Grundlage der in den letzten 12 Monaten auf Google gesammelten Bewertungen einen Bewertungswert über 4.5 aufweist und sich damit für den Erhalt des Top-Rated-Zertifikats qualifiziert.
Dittlmann & Partner Inter Change Concept ist Ihr Spezialist für Hotel- und Gastronomieberatung sowie Tourismusprojekte. Wir begleiten familiengeführte Betriebe, Gastgeber und Erlebnisanbieter bei Strategie, Finanzierung, Nachfolge, Sanierung und Digitalisierung – mit betriebswirtschaftlicher Präzision und einem klaren Blick für die Architektur der Gefühle im Betrieb. Mehr über unsere Arbeitsweise und Referenzen finden Sie auf der Seite „Über uns“.