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Canary Wharf 1995: Der Moment in den Docks mit Michael Jordan, der Hotel & Transformation für mich zum Gesamtkunstwerk machte

Unser Geschäftsführer Andreas Dittlmann berichtet in diesem Beitrag von einem prägenden Moment seiner Jugend: einer Reise nach London im Jahr 1995, die seine Sicht auf Hotellerie, Architektur und Transformation grundlegend veränderte.

 

Hotel und Transformation ist für mich hier eins geworden: London 1995 und meine erste Begegnung mit Hotel & Transformation

Als ich vor dreißig Jahren im Jahr 1995 zum ersten Mal nach London reiste, erwartete ich das alte, klassische Bild der Stadt: die viktorianischen Fassaden der City, die Theaterwelt des West End, ein London voller Geschichte und Tradition. Doch mein prägendstes Erlebnis lag weit entfernt von dieser Postkartenästhetik. Es fand in Canary Wharf statt, einem Stadtteil, der gerade erst begann, sich neu zu erfinden – und der meine eigene berufliche Richtung nachhaltig beeinflussen sollte.

Schon damals wurde mir klar, wie eng Hotel und Transformation zusammengehören – und wie sehr dieser Moment meine spätere berufliche Laufbahn prägen würde.

 

Die raue Vergangenheit der Docklands: Vom Elend zur Vision

Was ich damals als Teenager nicht wusste: Genau dieser Ort hatte eine dramatische Vergangenheit. Um die Jahrhundertwende, zwischen 1890 und 1900, galten die Docklands als eines der härtesten und ärmsten Viertel Londons. Die Docks waren ein raues Arbeitergebiet, berüchtigt für extreme Armut, Kriminalität, Überfüllung und gefährliche Arbeitsbedingungen.

Hier entluden Dockarbeiter Schiffe aus aller Welt, oft unter katastrophalen Bedingungen. Das East End war Synonym für Elend – Charles Dickens, Jack London und zahlreiche Sozialreportagen machten es europaweit bekannt.

Es war der Gegenpol zu allem, was London an Reichtum und Glanz zu bieten hatte – ein früher Kontrast, der später für meine Sicht auf Hotel & Transformation bedeutsam werden sollte.

 

Die radikale Neuerfindung der Docklands: Stadtentwicklung als Blaupause für Transformation

Ein Jahrhundert später war genau dieser Ort der Schauplatz einer der radikalsten Stadttransformationen Europas. Die Docks wurden geschlossen, die Hafenindustrie wanderte ab, und plötzlich war hier eine gigantische Brachfläche – ein Niemandsland inmitten einer Weltmetropole.

Genau daraus entstand die Idee, ein zweites Finanzzentrum zu errichten: modern, global, vertikal, international. Ein London der Zukunft – und ein frühes Sinnbild von Hotel und Transformation im urbanen Maßstab.

 

Das International Hotel: Architektur der Zukunft als Vorbote meiner eigenen beruflichen Transformation

In diesem Umbruch war das International Hotel London ein städtebauliches Ankerprojekt. Ein moderner Neubau direkt am Wasser, eröffnet 1992, ein Zeichen der neuen Zeit.

Hohe Glasflächen, ein großzügiger Eingangsbereich, breite Vorfahrt für Busse und ein Blick über die alten Hafenbecken, die gerade in eine moderne Stadtlandschaft verwandelt wurden.

Baustellen dominierten: Kräne, Rohbauten, Stahlgerüste, provisorische Straßen. Ein Kind nimmt solche Bilder intensiver wahr: die Geräusche, das Licht, die Weite, den Geruch von Beton und Wasser.

Für mich wirkte alles futuristisch, beinahe amerikanisch – und völlig anders als das traditionelle London.

Rückblickend war dies meine erste echte Begegnung mit Hotel und Transformation im architektonischen Sinn.

 

Michael Jordan im selben Hotel: Warum dieser Moment Hotel & Transformation persönlich verband

Mitten in dieser Kulisse erlebte ich einen Moment, der sich in mein Gedächtnis einbrannte: Michael Jordan war zeitgleich im Hotel. Dass ein globaler Superstar genau hier wohnte, machte das Gebäude für mich sofort bedeutungsvoll – fast magisch.

Heute lässt sich gut erklären, warum er ausgerechnet hier abgestiegen ist:

Canary Wharf war zu dieser Zeit der sichtbarste Knotenpunkt amerikanischer Präsenz in London. Banken wie Morgan Stanley, Citibank, American Express und Bank of America prägten die Skyline. 

Die Docklands wurden zum physischen Ausdruck amerikanischer Unternehmens-, Lifestyle- und Entertainmentkultur – ein transatlantischer Außenposten.

Genau in dieser Verbindung aus Wirtschaft, Sport, Marketing und Infrastruktur liegt für mich die tiefe Verbindung zwischen Hotel und Transformation.

 

Warum amerikanische Sportikonen in Canary Wharf wohnten

In dieser Phase begannen Sportmarketing, Sponsoring, Entertainment und Wirtschaft sich neu zu vernetzen – besonders mit US-Sportarten.

Wenn internationale Sportikonen in London waren – Basketballstars, Football-Legenden, Showgrößen – wurden sie bevorzugt dort untergebracht, wo ihre amerikanischen Partner saßen: in Canary Wharf.

Das International Hotel London war dafür ideal:

  • moderne Infrastruktur

  • große Zimmer

  • internationale Standards

  • Diskretion

  • breite Zufahrten für Team-Shuttles

  • Möglichkeit, ganze Etagen zu reservieren

Für amerikanische Athleten war es ein vertrautes Terrain.

Für mich wurde dieser Ort zur ersten bewussten Schnittstelle von Hotel und Transformation – von globalen Bewegungen, Emotionen und Architektur.hotel und transformation international hotel in den docks docklands london

Die Erkenntnis: Hotellerie ist Bühne, Identität und Transformation zugleich

Dass ich 1995 genau an diesem Ort stand – einem der damals modernsten Stadtexperimente Europas, in einem Hotel mit einem globalen Superstar – hat in mir etwas ausgelöst.

Es war die Erkenntnis, dass Hotellerie mehr ist als Unterkunft.

Sie ist Ausdruck von Zeitgeist, Weltläufigkeit, Architektur, Atmosphäre und Identität.

Hotellerie und Transformation ist EINS.

Sie ist Bühne.

Sie ist Bewegung.

Sie ist Resonanz.

Diese Einsicht wurde zum Kern meiner eigenen beruflichen Identität – und zum Ausgangspunkt dafür, dass Hotel und Transformation bis heute untrennbar für mich zusammengehören.

 

Warum Hotel und Transformation untrennbar zusammengehören

Hotels sind Orte, an denen Menschen ankommen – oft weit entfernt von ihrem Alltag, ihren Routinen, ihren gewohnten Räumen. Ein Hotel ist deshalb immer doppelt: Es ist Schutzraum und Sprungbrett zugleich.

Auf der einen Seite bietet es Geborgenheit, Struktur, Orientierung. Es ist vertraut, selbst wenn es fremd ist. Ein gutes Hotel schafft einen Ankerpunkt in einer Umgebung, die für Gäste neu oder ungewohnt sein kann.

Doch gleichzeitig beginnt genau dort die Veränderung: Sobald ein Gast die Hoteltüre verlässt, begegnet er Eindrücken, Kulturen, Atmosphären, Wegen und Ideen, die er vorher nicht kannte. Jede dieser Begegnungen kehrt mit ihm ins Gebäude zurück. Menschen bringen das Erlebte in ihre Gedanken, Gespräche, Stimmungen und Erwartungen – und Hotels reagieren darauf.

Darum ist Hotel und Transformation immer ein Dialog zwischen Innen und Außen, zwischen Architektur und Erlebnis, zwischen dem, was ein Raum vorgibt, und dem, was ein Mensch darin neu entdeckt.

Hotels transformieren ihre Gäste – und Gäste transformieren Hotels.

Sie verändern Stimmungen, Abläufe, Angebote, Designs, Zielgruppen und nicht zuletzt die Haltung eines Hauses. Genau darin liegt der Kern der Hotellerie: Sie ist nicht statisch. Sie bewegt sich, weil Menschen sich bewegen.

Diese Wechselwirkung macht Hotels zu Resonanzräumen. Und sie ist der Grund, warum Hotel & Transformation für mich zu einer Einheit geworden ist – damals in den Londoner Docklands, und heute jeden Tag in meiner Arbeit als Sachverständiger für Hotellerie, Gastronomie und Erlebniswirtschaft.

 

Der Weg in die Hotellerie: Eine logische Folge

Ein Jahr später begann ich meine Ausbildung im Hotel. Wenn ich heute zurückblicke, wirkt es wie eine logische Folge.

Die Hotellerie hat mich seither begleitet:

  • als Handwerk

  • als Profession

  • als Leidenschaft

  • und als Schwerpunkt meiner Arbeit als betriebswirtschaftlicher Sachverständiger für Hotellerie, Gastronomie und Erlebniswirtschaft

Auch hier zeigt sich erneut: Hotel & Transformation ist bis heute ein Leitmotiv, beruflich wie persönlich.

 

Warum mich dieser Moment bis heute begleitet

Wenn ich heute über Konzepte, Gästereisen, Räume, Identität, Zukunft und Marken nachdenke, dann führt eine leise Linie zurück zu dieser Kindheitserfahrung:

die Mischung aus altem Hafenboden und neuer Glasarchitektur,

die Energie einer Stadt im Wandel,

die Wirkung eines Hotels als Ort von Emotion, Begegnung und Weltbezug.

Canary Wharf war 1995 unfertig, roh und voller Visionen.

Genau das hat mich und unsere Leistungen geprägt.

Und genau deshalb ist Hotel und Transformation für mich bis heute untrennbar miteinander verbunden. So wie Sie und wir in ein paar Jahren?

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