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Hotel Positionierung, USP und Repositionierung - vom Konzept zur erlebbaren Identität

Wir entwickeln Positionierungen, die nicht nur anders klingen, sondern sich für den Gast spürbar anfühlen – und für Eigentümer wirtschaftlich tragen.

Positionierung ist eine unternehmerische Entscheidung – keine Kommunikationsfrage

Viele Hotels sind gut gemacht, aber austauschbar. Sie funktionieren, aber sie berühren nicht. In einem Markt, in dem Angebote vergleichbar und Preise transparent sind, wird nicht das bessere Produkt gewählt, sondern das stimmigere. Hotelpositionierung bedeutet deshalb mehr als Marketing oder Design. Sie ist eine bewusste Entscheidung darüber, werman ist, für wen man da ist – und welches Gefühl ein Aufenthalt hinterlässt.

Eine gute Hotelpositionierung beantwortet nicht nur die Frage nach der Zielgruppe, sondern nach dem inneren Kern eines Hauses. Sie verbindet Standort, Geschichte, Haltung und Angebot zu einem klaren Bild. Erst wenn diese Entscheidung getroffen ist, ergeben sich sinnvolle Antworten auf Architektur, Design, Service, Preisniveau und Vertrieb.

Positionierung ist damit kein nachgelagerter Marketingprozess, sondern der Ausgangspunkt für alle weiteren strategischen Entscheidungen.

USP und Alleinstellungsmerkmal

Ein USP entsteht nicht durch Features – sondern durch Stimmigkeit

Ein Alleinstellungsmerkmal ist kein Schlagwort und kein einzelnes Element. Es entsteht dort, wo Angebot, Atmosphäre und Haltung ein glaubwürdiges Ganzes bilden. Ein Pool, ein Spa oder ein besonderes Frühstück sind keine USPs – sie werden es erst, wenn sie Teil einer größeren Erzählung sind.

Ein tragfähiger USP ist:

  • für den Gast relevant

  • für den Betrieb leistbar

  • für den Markt unterscheidbar

Er wirkt nicht über Lautstärke, sondern über Wiedererkennbarkeit.

Repositionierung: Wenn Bestehendes nicht mehr trägt

Viele Repositionierungsprojekte entstehen aus einem diffusen Gefühl: Die Zahlen stimmen nicht mehr, die Gäste wechseln, der Markt hat sich verschoben. Häufig liegt die Ursache nicht im Gebäude, sondern in einer unscharfen Identität.

Hotelrepositionierung bedeutet nicht, alles neu zu machen. Sie bedeutet, das Wesentliche freizulegen, Entscheidungen zu schärfen und das Haus neu auszurichten – inhaltlich, räumlich und emotional. Gerade im Bestand liegt hier oft das größte wirtschaftliche Potenzial.

Themenhotellerie: Fokus statt Beliebigkeit

Themenhotellerie funktioniert nicht, weil ein Thema gewählt wird, sondern weil es konsequent gelebt wird. Ein Thema ist kein Dekor, sondern ein Rahmen, der Entscheidungen vereinfacht: Was passt – und was nicht?

Tragfähige Themen entstehen aus:

  • dem Ort und seiner Geschichte
  • der Haltung der Gastgeber
  • den Bedürfnissen einer klaren Zielgruppe

 

Richtig verstanden schafft Themenhotellerie Orientierung – für Gäste, Mitarbeitende und unternehmerische Entscheidungen.

Die Architektur der Gefühle: Hotels als Erlebnisräume

Hotels und Gasträume sind Bühnen. Ihre Besucher erleben nicht nur Räume, sondern Übergänge, Stimmungen und Rituale. Die Architektur der Gefühle beschreibt die bewusste Gestaltung dieser Erlebnisabfolge – vom ersten Kontakt über das Ankommen bis zum Abschied.

Licht, Materialien, Geräusche, Gerüche, Blickachsen und Begegnungen wirken zusammen und erzeugen Emotionen. Diese Emotionen sind kein Selbstzweck. Sie beeinflussen Erinnerungen, Weiterempfehlungen, Zahlungsbereitschaft und Bindung.

Erlebnis und klare Positionierung ist damit kein Gegensatz zur Wirtschaftlichkeit, sondern ihr Verstärker.

Praxisbeispiel: Vom klassischen Haus zur Sportmarke – wie „Jakob“ seine Positionierung gefunden hat

Ein prägnantes Beispiel für gelungene Positionierung ist die Entwicklung des damaligen Hotel Mohrenwirt im Salzkammergut. Der Trigger war extern: Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 brach ein zentraler Quellmarkt weg – insbesondere Gäste aus Großbritannien blieben aus. Die Konsequenz war existenziell: Es stand real im Raum, das Objekt zu verkaufen, weil das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr trug.

Der Wendepunkt war intern. In Gesprächen mit Jakob wuchs aus einer persönlichen Leidenschaft heraus eine neue strategische Richtung: Rennradfahren nicht als „Zusatzangebot“, sondern als identitätsstiftenden Kern des Hauses. Diese Entscheidung passte außergewöhnlich gut zum Kontext: die unmittelbare Nähe zum Red-Bull-Headquarter mit seinem Gründer Dietrich Mateschitz (Speed, Adrenalin, Performance), die traumhafte Landschaft und Lage am See, die Qualität des öffentlichen Raums – und eine Infrastruktur, die Training und Regeneration ermöglicht. Aus dem Zusammenspiel von Haltung, Ort und Angebot entstand ein glaubwürdiges Versprechen.

Entscheidend war die Konsequenz in der Umsetzung: Kooperationen mit Radherstellern und Sportveranstaltern, Aufbau von Trainingskompetenz und Teamstrukturen, Weiterentwicklung bis hin zur Triathlon-Logik. Am Ende wurde nicht nur das Konzept zur Marke – sondern der Gastgeber selbst. „Jakob“ steht damit sinnbildlich dafür, dass ein USP nicht durch Features entsteht, sondern durch Stimmigkeit, Wiedererkennbarkeit und konsequente Führung.

Lerneffekt aus der Positionierung von Hotel Jakob

  • Trigger:
    Ein externer Markteinbruch (Finanz- und Wirtschaftskrise 2008, Wegfall zentraler Quellmärkte) macht das bestehende Geschäftsmodell obsolet – Stillstand oder Verkauf stehen real im Raum.
  • Strategische Entscheidung:
    Die Neuausrichtung entsteht nicht aus Marketing, sondern aus Haltung: Eine persönliche Leidenschaft des Gastgebers wird bewusst zum unternehmerischen Kern gemacht – passgenau zum Standort, zum Umfeld und zur vorhandenen Infrastruktur.
  • Konsequente Umsetzung:
    Die Positionierung wird im Betrieb bewiesen: klare Zielgruppe, spezialisierte Angebote, Partnerschaften, Trainingskompetenz und Community-Aufbau. Am Ende wird nicht nur das Haus zur Marke, sondern der Gastgeber selbst.

Warum gute Positionierung wirtschaftlich wirkt

Emotion schafft Orientierung – und wirtschaftliche Stabilität

 

Eine klare Positionierung führt zu:

  • höherer Zahlungsbereitschaft

  • klarerem Vertrieb und weniger Preisdruck

  • besserer Auslastungsqualität

  • stärkerer Identifikation im Team

Sie macht Entscheidungen einfacher – im Marketing, im Betrieb und bei Investitionen.

 

Wie wir arbeiten: Von der Haltung zur Umsetzung

Unsere Arbeit verbindet Analyse und Erzählung. Wir entwickeln Positionierungen nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung. Je nach Projekt begleiten wir Positionierungsprozesse als eigenständigen Schritt oder integriert in Machbarkeitsstudien, Repositionierungen und Businesspläne.

Qualität zahlt sich aus

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zertifizierte Sachverständige für Tourismus & Gastgewerbe

Zertifizierter Sachverständiger für das Hotel-, Tourismus- & Gaststättengewerbe (DGuSV #DE/10863)

Badge Autorisierter INQA Coach 2026 Andreas Dittlmann
Systemisches Coaching (INQA)

Akkreditiert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als systemischer Coach im Programm INQA (IC2336101) mit 80 % Zuschuss.

DTV Sterneferien Partnersiegel Sterneklassifizierung
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Wir prüfen und prädikatisieren Unterkünfte im Auftrag des Deuschen Tourismusverbandes.

BAFA Förderung unternehmerisches know-how Hotellerie Gastronomie Erlebniswirtschaft
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Unsere Zulassung als BAFA-Berater ermöglicht es, kleine und mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu nachhaltigem Wachstum und erfolgreicher Unternehmensentwicklung zu begleiten.

Österreich Unternehmensberater Andreas Dittlmann Unternehmensberatung für Hotels und Gastronomie in Österreich – gesetzlich zugelassen gemäß GewO
Österreichische Gastgeber

Zulassung als Unternehmensberater in Österreich gemäß § 373a Abs. 5 Z 1 GewO. Beratungsberechtigt für Hotel-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe in allen Bundesländern.

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BAFA-Beratung: 50 – 70 % unseres Honorars werden übernommen. Bei einem INQA-Coaching 80 %.

Dittlmann & Partner Inter Change Concept ist Ihr Spezialist für Hotel- und Gastronomieberatung sowie Tourismusprojekte. Wir begleiten familiengeführte Betriebe, Gastgeber und Erlebnisanbieter bei Strategie, Finanzierung, Nachfolge, Sanierung und Digitalisierung – mit betriebswirtschaftlicher Präzision und einem klaren Blick für die Architektur der Gefühle im Betrieb. Mehr über unsere Arbeitsweise und Referenzen finden Sie auf der Seite „Über uns“.