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Eine erfolgreiche Hotelentwicklung oder neues gastronomisches Angebot beginnt mit einer klaren Vision und einer durchdachten Planung. Bei uns steht ein ganzheitlicher Ansatz im Mittelpunkt, der sowohl Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele als auch die Marktanforderungen berücksichtigt. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir maßgeschneiderte Konzepte, die Ihr Unternehmen stärken und zukunftsfähig machen.
Unser Prozess beginnt mit einer detaillierten Analyse Ihrer Ausgangssituation. Wir erfassen Ihre aktuellen Strukturen, identifizieren Potenziale und erkennen mögliche Hindernisse. Darauf aufbauend erstellen wir ein individuelles Entwicklungs- und Planungskonzept, das alle relevanten Bereiche Ihres Unternehmens umfasst.
Wir legen besonderen Wert auf eine ganzheitliche Planung. Das bedeutet, dass wir sowohl betriebswirtschaftliche, technische als auch menschliche Faktoren berücksichtigen, um eine Strategie zu entwickeln, die realistisch und nachhaltig ist. Unser Ziel ist es, Ihre Vision in die Tat umzusetzen – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Realisierung.
•Zukunftsorientierte Konzepte: Wir planen nicht nur für heute, sondern mit Blick auf künftige Entwicklungen und Markttrends.
•Effiziente Prozesse: Wir optimieren Ihre Abläufe, um Ressourcen bestmöglich zu nutzen und den Weg für nachhaltiges Wachstum zu ebnen.
•Klare Umsetzungspläne: Konkrete Schritte und klare Verantwortlichkeiten stellen sicher, dass Ihre Projekte zielgerichtet und effektiv umgesetzt werden.
Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft Ihres Unternehmens gestalten – mit einer durchdachten Planung, die Erfolg und Wachstum ermöglicht.
Architektur der Gefühle und Raumpsychologie beschreiben einen einfachen, aber oft unterschätzten Zusammenhang: Gäste reagieren nicht nur auf Leistungen, Preise oder Ausstattung – sie reagieren auf Atmosphären. Räume wirken als „stille Regie“ auf Wahrnehmung, Verhalten und Entscheidungen: Bleibe ich? Komme ich wieder? Empfehle ich es weiter? In der Umweltpsychologie und im Servicemarketing ist dieser Effekt seit Jahrzehnten beschrieben: Das „Servicescape“ (Umgebung aus Layout, Orientierung, Zeichen/Symbolen und Ambient-Faktoren wie Licht, Duft, Akustik) prägt die Erwartungen, die Qualitätswahrnehmung und das Annäherungs- oder Vermeidungsverhalten von Kunden.
Für Hotelentwicklung und Erlebnisgestaltung in gastronomischen Betrieben bedeutet das: Ein stimmiges Setting ist nicht „Dekoration“, sondern ein wirtschaftlich relevanter Hebel. Gäste treffen Mikro-Entscheidungen im Sekundentakt (Sicherheit, Orientierung, Stimmigkeit, Neugier, Vertrauen). Genau hier setzt unsere Inszenierungsarbeit an: Wir gestalten Erlebnisräume so, dass sie Erwartungen aufgreifen, emotionale Spannungsbögen erzeugen und zugleich Orientierung geben – mit dramaturgischen, architektonischen und szenografischen Mitteln.
Dramaturgische Struktur: Spannungsbogen statt Aneinanderreihung
Viele Konzepte scheitern nicht am Angebot, sondern an der fehlenden Dramaturgie. Räume (und Abläufe) brauchen eine Struktur, die Neugier erzeugt und belohnt: Ankommen, Eintauchen, Höhepunkt, Nachklang. In der Umweltpsychologie ist gut belegt, dass Menschen Umwelten bevorzugen, die sowohl Verstehbarkeit/Ordnung als auch Reiz/Entdeckbarkeit bieten. Das lässt sich sehr gut über die Preference-Matrix (u. a. Kohärenz, Komplexität, Lesbarkeit, Mystery) erklären: Kohärenz und Lesbarkeit geben Sicherheit, Mystery und Komplexität schaffen Spannung und die Motivation, weiterzugehen.
Unsere ABC-Plot-Logik ist dabei eine praxisnahe Übersetzung filmischer Erzählprinzipien in Raum und Ablauf: (A) Orientierung und Erwartungsaufbau, (B) Steigerung und Kontrast, (C) emotionaler Payoff und nachhaltiger Nachhall. Wichtig: Nicht „mehr Reiz“ ist das Ziel, sondern die richtige Reihenfolge und Dosierung.
Roter Faden: Sicherheit und Orientierung als Voraussetzung für Genuss
Emotionalität funktioniert nur, wenn Grundbedürfnisse erfüllt sind: Überblick, Wegeführung, klare Signale, intuitive Nutzung. Das ist kein Widerspruch zur Inszenierung – es ist deren Fundament. Menschen suchen Umwelten, die gleichzeitig Schutz und Aussicht bieten (Prospect-Refuge-Logik) – sinngemäß: Ich möchte mich sicher fühlen und trotzdem etwas erleben.
In der Praxis übersetzen wir das in: klare Ankerpunkte (Rezeption, Lounge, Servicepoints), „sprechende“ Übergänge (Eingang, Flure, Schwellen), eindeutige Hierarchien (Hauptweg vs. Nebenweg), verständliche Symbole und eine konsequente Gestaltungssprache, die sich durch alle Kontaktpunkte zieht.
Charakterstarke Attraktionspunkte: Emotionen brauchen Marker
Erinnerungen entstehen nicht aus Gleichförmigkeit, sondern aus markanten Momenten. Attraktionspunkte sind bewusst gesetzte emotionale Marker: ein Blick, ein Objekt, ein Lichtmoment, ein Sound-Signature, eine überraschende Materialität, ein Duftanker, eine kleine Bühne für Interaktion. Hier entsteht das, was später weitererzählt wird. Der Raum liefert die „Story-Beweise“, die Gästen helfen, ihre Erfahrung selbst zu narrativieren (und zu teilen). Dadurch entsteht ein nachhaltig funktionierender Gastraum in der Restaurant- oder Hotelentwicklung.
Licht: Licht beeinflusst Wachheit, Stimmung und circadiane Signale. Besonders relevant sind Intensität, Timing und Spektrum. Studien zeigen, dass blau-angereichertes Licht tagsüber Wachheit/Leistungsfähigkeit unterstützen kann, während abendliche Lichtführung tendenziell beruhigen sollte (warm, gedimmt, blendarm), um den Übergang in den Schlaf nicht unnötig zu stören.
Duft: Gerüche sind eng an emotionale Erinnerung gekoppelt („Proust-Effekt“). Duftgetriggerte Erinnerungen sind häufig besonders lebendig und emotional, weil olfaktorische Verarbeitung stark mit limbischen Strukturen vernetzt ist. Das ist ein hochwirksamer Hebel – aber nur, wenn er subtil, markenkonform und konsistent eingesetzt wird (keine „Duftkeule“, sondern Wiedererkennbarkeit).
Natur / Biophilie: Blickbeziehungen ins Grüne, Wasser, natürliche Materialien und Tageslicht sind nicht nur „schön“, sondern können Stress reduzieren und Erholung unterstützen. Ein klassischer Befund aus dem Healthcare-Design zeigt z. B., dass ein Blick ins Grüne mit besseren Erholungsindikatoren einhergehen kann.
Farbe: Farbe wirkt vor allem im Kontext (Licht, Material, Kultur, Zielgruppe). Reine „Farbregeln“ sind oft zu grob – entscheidend ist die stimmige Kombination und die Funktion im Raum: Aktivierung dort, wo Energie gebraucht wird (z. B. Frühstück/Bar), Beruhigung dort, wo Regeneration stattfinden soll (Zimmer, Spa), sowie klare Kontraste für Orientierung und Barrierearmut.
Akustik: Geräuschkulissen steuern Stresslevel, Gesprächsqualität und Aufenthaltsdauer. Neben Musik sind Nachhallzeiten, Materialabsorption und Zonenbildung zentrale Stellschrauben. „Gute Stimmung“ entsteht oft zuerst durch gute Akustik – nicht durch mehr Designobjekte.
Wir überprüfen die Wirkung im Rahmen einer Gastronomie- und Hotelentwicklung konsequent aus der Perspektive definierter Persona-Typen (z. B. Business-Gast unter Zeitdruck, Paar im Kurzurlaub, Familie, Genussgast, Reha-/Gesundheitsgast, Tagungsteilnehmer). Jede Persona „läuft“ das Erlebnis durch: Anfahrt, Parken, Empfang, Orientierung, Zimmer, Restaurant, Spa, Abreise. Dabei prüfen wir nicht nur Emotionen, sondern auch Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Das Ziel ist ein Setting, das ökologisch, sozial, kulturell und ökonomisch stimmig ist – und dadurch langfristig tragfähig.
Das Servicescape-Modell zeigt: Umgebung beeinflusst Verhalten (Annäherung/Vermeidung), wahrgenommene Qualität und Interaktionen zwischen Gästen und Mitarbeitenden. Und das lässt sich in klaren Kennzahlen übersetzen: Verweildauer, Zusatzkonsum, Weiterempfehlung, Conversion im Direktvertrieb, Bewertungsqualität, Reklamationsquote, Mitarbeitendenproduktivität. Inszenierung ist damit keine „Kunst nebenher“, sondern ein strukturierter Beitrag zur Wertschöpfung.
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In nur wenigen Schritten können Sie uns Ihre Bedürfnisse mitteilen, und wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, die optimal auf Ihr Unternehmen abgestimmt sind. Lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich durchstarten!
Viele unserer Leistungen sind förderfähig.
BAFA-Beratung: 50 – 70 % unseres Honorars werden übernommen. Bei einem INQA-Coaching 80 %.
5.0Bestbewerteter Service 2026verifiziert von: TrustindexTrustindex überprüft, ob das Unternehmen auf Grundlage der in den letzten 12 Monaten auf Google gesammelten Bewertungen einen Bewertungswert über 4.5 aufweist und sich damit für den Erhalt des Top-Rated-Zertifikats qualifiziert.
Dittlmann & Partner Inter Change Concept ist Ihr Spezialist für Hotel- und Gastronomieberatung sowie Tourismusprojekte. Wir begleiten familiengeführte Betriebe, Gastgeber und Erlebnisanbieter bei Strategie, Finanzierung, Nachfolge, Sanierung und Digitalisierung – mit betriebswirtschaftlicher Präzision und einem klaren Blick für die Architektur der Gefühle im Betrieb. Mehr über unsere Arbeitsweise und Referenzen finden Sie auf der Seite „Über uns“.